Auftakt zur Tagung „Wissen kommunizieren“: Der Video-Countdown

Heute in einer Woche ist es wieder soweit und das Netzwerk Medienethik versammelt sich zu seiner Jahrestagung. Medienwissenschaftler:innen, Journalist:innen und Publizist:innen aus dem deutschsprachigen Raum kommen zusammen, um sich über das hochaktuelle Thema „Wissen kommunizieren“ auszutauschen. Interessierte aller Fachrichtungen sind herzlich willkommen, sich hier noch anzumelden. Nachdem auch die diesjährige Netzwerktagung pandemiebedingt online abgehalten werden muss, hat das Team der Hochschule für Philosophie entschieden, den kommunikativen Raum rund um die Tagung durch kurze Videos zu erweitern. In den letzten Wochen haben wir per Zoom Gespräche mit den Referent:innen geführt und sie zu ihrem persönlichen Zugang zum Thema Wissenskommunikation befragt. Das…

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Medienethisches Online-Tool Privat-o-Mat

Sag‘, wie hast du’s mit dem Datenschutz? Diese Frage stellt der neu veröffentlichte „Privat-o-Mat“ seinen Nutzerinnen und Nutzern. Er hilft dabei, auf spielerische Art und Weise die eigene Einstellung und das persönliche Verhalten zum Thema Datenschutz zu reflektieren. Mit dem „Privat-o-Mat“ sollen alle Personen, die sich tagtäglich im Internet bewegen, ihr eigenes Datenschutzverhalten besser kennen und verstehen lernen. Mithilfe von 15 Fragen aus verschiedenen Bereichen des digitalen Alltags können die Nutzerinnen und Nutzer ihrem Verhalten und ihren Gewohnheiten leicht auf die Spur kommen. Nach der Beantwortung zeigt der „Privat-o-Mat“ an, zu welchem Datenschutztyp das eigene Profil am ehesten passt. Der…

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Medien-Guidelines für die Berichterstattung über Opfer von sexueller Gewalt in Konfliktgebieten

Opfern von sexueller Gewalt laufen Gefahr, durch die Interaktion mit Journalist:innen eine Retraumatisierung zu erfahren. Das Dart Centre Europe hat deshalb neue, umfassende Guidelines für Journalist:innen und Filmemacher:innen veröffentlicht, die über sexuelle Gewalt in Konflikt- und Krisensituationen berichten. Journalist:innen sind oft die ersten, die Überlebende von sexueller Gewalt in Konfliktgebieten interviewen. Sie bekommen jedoch nur selten Training oder Unterstützung beim Umgang mit den komplexen ethischen und praktischen Herausforderungen, die diese Tätigkeit mit sich bringt. Der Ratgeber beschreibt, wie die Risiken für Überlebende vermindert werden können, was Einverständnis in diesem Zusammenhang bedeutet, welche Interviewtechniken angemessen sind und welche (emotionale) Risiken die…

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IDE stellt Märchenbuch zur Vermittlung von Medienkompetenz vor

Das Institut für Digitale Ethik präsentiert das neu erschienene Erziehungsbuch „Märchen und Erzählungen der digitalen Ethik“. In spielerischen Märchen werden Grundspannungen moderner Medialität durch Erzählungen aufgearbeitet. Das IDE lädt zu einem Infoabend rund um die Publikation ein. Dieser findet am 16. 12. um 18:30 online statt. die Teilnahme ist kostenlos. Der mediale Wandel tritt gegenwärtig als eine zweischneidige Entwicklung zutage. Auf der einen Seite werden Kommunikation und Zusammenarbeit enorm erleichtert, auf der anderen Seite wird die Digitalität auch von negativen Phänomenen begleitet, welche oftmals gerade im privaten Bereich auftreten. Die Omnipräsenz medialer Angebote in allen Formen sozialer Interaktion stellt die…

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IDE Jahrestagung zum Thema nachhaltiger Digitalität

Das Institut für Digitale Ethik der Hochschule für Medien in Stuttgart lädt am 9.12. von 10:00-15:00 Uhr zu einer Tagung mit dem Titel „Digitalisierung nachhaltig gestalten“ ein. Die Veranstaltung findet online statt und kann kostenlos besucht werden. Zusammen mit Eurac Research Bozen will die Jahrestagung des IDE ganz grundlegend der Frage nachgehen, wie digitaler Fortschritt und nachhaltige Entwicklung zusammen gedacht werden können. Angesichts der modernen Herausforderungen seien erweiterte Denkansätze nötig, die auch Verantwortung im öffentlich geteilten Raum einschließen. Im Rahmen der Jahrestagung findet die Verleihung des 18. Medienethik-Awards statt. Einen Flyer von der Veranstaltung inklusive Informationen zur Anmeldung finden Sie…

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Deepfakes – Technikfolgen und Regulierungsfragen

Studie von Maria Pawelec und Cora Bieß zu Deepfakes erschienen Die Studie „Deepfakes – Technikfolgen und Regulierungsfragen aus ethischer und sozialwissenschaftlicher Perspektive mit einer interaktiven Lehreinheit von Cora Bieß“ von Maria Pawelec und Cora Bieß ist am 25. Oktober 2021 im Nomos Verlag erschienen. Der Studie voran geht ein Geleitwort von Regina Ammicht Quinn und Jessica Heesen. Sie erscheint im Rahmen der Reihe „Kommunikations- und Medienethik“, die unter anderem von Ingrid Stapf herausgegeben wird. Deepfakes – manipulierte oder synthetische audiovisuelle Medien, meist erzeugt mit Hilfe von KI – finden in verschiedensten Kontexten Anwendung: von Politik über Pornografie und Kriminalität bis…

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Ausschreibung für Hans Bausch Mediapreis für exzellenten Forschung zur aktuellen Medienentwicklung

Auch dieses Jahr zeichnet der Hans Bausch Mediapreis wieder exzellente Forschung zu Fragen digitaler Ethik aus. Bis Ende des Jahres können noch Arbeiten eingereicht werden. Die Verleihung findet nächsten Mai statt. Wissenschaft bildet kein rein zweckgerichtetes Außerhalb zum politischen Diskurs, sondern kann diesen durch gezielte Impulse kreativ mitgestalten. Aus dieser Überzeugung heraus wird die gemeinnützige Stiftung des SWR auch dieses Jahr wieder den Hans Bausch Mediapreis verleihen, der mit 5000€ dotiert ist. Ausgezeichnet werden 2021 publizierte Arbeiten zur digitalen Ethik, Medienethik, zur Medienkompetenz als gesellschaftlicher Verantwortung und zum Thema Medien im Wandel sowie Projekte, die in herausragender Weise zur Förderung…

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Digitaler Studientag zum Thema „Digitalität als soziale Frage“

Die Katholisch Sozialwissenschaftliche Zentralstelle und die Katholische Hochschule Mainz veranstalten einen digital abgehaltenen, interdisziplinären Studientag zu Fragen der Gerechtigkeit im Zusammenhang mit Digitalität. Ziel ist es, für die christliche Sozialethik einen handlungsleitenden Ausgangspunkt (weiter)zuentwickeln. Der Studientag findet am 9. Dezember 2021 statt. Die Omnipräsenz digitaler Medien hat in den letzten Jahren dazu geführt, dass nicht mehr von einzelnen Problemfeldern, sondern von einem digital verfassten Kulturprozess als Ganzem die Rede sein muss. Die Clearingstelle Medienkompetenz und die Katholisch Sozialwissenschaftliche Zentralstelle sehen diese Unausweichlichkeit als einen dringlichen Anlass, sich dem Phänomen der Digitalität durch die Frage danach, wie Gerechtigkeit innerhalb dieser Strukturen…

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DGPhil Workshop zum Thema „Philosophie der Digitalität“

Die DGPhil AG veranstaltet am 26.11.2021 ihren zweiten Workshop zum Thema „Philosophie der Digitalität“ (virtuell via Zoom). Philosoph:innen, die zum Thema „Digitale Philosophie / Philosophie des Digitalen“ forschen, sind herzlich eingeladen, ihre bereits abgeschlossenen oder noch laufenden Forschungsprojekte vorzustellen. Geplant sind hierfür 20-minütige Vorträge mit anschließender 10-minütiger Diskussion. Eine einseitige Bewerbung mit Vortragstitel, einem Abstract von 250 Wörtern Umfang und einem Lebenslauf sind bis zum 15. November an joerg.noller@lrz.uni-muenchen.de einzureichen.

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Studienheft „Migration und Medien: Anforderungen an eine integrative Kommunikationspraxis“ von Anne Burkhardt

Ergebnisse und Handlungsempfehlungen aus dem Projekt migsst für Medienpraktiker:innen                 Das Projekt Migration und Sicherheit in der Stadt (migsst) setzt sich kritisch mit dem häufig angenommenen Zusammenhang von (ethnischer) Segregation und Unsicherheit auseinander und fragt nach den Bedingungen für ein „gutes“ Zusammenleben in migrantisch geprägten Quartieren. Eine gelingende Kommunikation wird dabei als Grundvoraussetzung für gesellschaftliche Integration und damit auch für Sicherheit im Quartier betrachtet. Das medienethische Teilprojekt am IZEW geht der Frage nach, wie eine „gute“ (Medien-)Kommunikation über, für und in Quartiere(n) der Vielfalt aussehen könnte und welchen Beitrag sie zu einem sicheren…

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Einreichschluss für Jahrestagung um eine Woche verlängert

Die Fachgruppe Kommunikations- und Medienethik hat beschlossen, den Call for Papers für die nächste Jahrestagung des Netzwerks Medienethik auf kommenden Freitag, den 8.10., zu verlängern. Das Thema der Tagung lautet „Wissen kommunizieren. Ethische Anforderungen an die Kommunikation zwischen Wissenschaft und Gesellschaft“. Sie ist als Hybridveranstaltung vom 17.-18.2.2022 geplant. Interessierte können noch bis zum 8.10 Extended Abstracts (4.000-6.000 Zeichen exklusive des Literaturverzeichnisses) einreichen. Den Call for Papers finden Sie hier. Auf der Website der Jahrestagung folgen weitere Bekanntmachungen.

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KI und die individuelle Wahlentscheidung – Whitepaper aus der Plattform Lernende Systeme (PLS)

Die Plattform Lernend Systeme hat mit Jessica Heesen, Christoph Bieber, Armin Grunwald, Tobias Matzner und Alexander Roßnagel eine Ausarbeitung zur Bedeutung von Künstlicher Intelligenz im Umfeld der bundesdeutschen Wahlen 2021 herausgegeben. Künstliche Intelligenz (KI) begegnet uns in allen Lebensbereichen – auch bei demokratischen Wahlen. KI-gesteuerte Social Bots in den sozialen Medien oder Deepfakes haben das Ziel, die Wahlentscheidung zu beeinflussen. Andererseits können KI-Systeme den Menschen individuelle Wahlempfehlungen geben und beim Auffinden von Fake News unterstützen. Welche KI-Anwendungen bei Wahlen zum Einsatz kommen können und wo ihre Potenziale und Herausforderungen liegen, untersuchen Expertinnen und Experten der Plattform Lernende Systeme in einem…

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Veröffentlichung: The Routledge Companion to Journalism Ethics

Editors: Lada Trifanova Price, Karen Sanders, Wendy N. Wyatt „This volume provides a comprehensive discussion of enduring and emerging challenges to ethical journalism worldwide. The collection highlights journalism practice that makes a positive contribution to people’s lives, investigates the link between institutional power and ethical practices in journalism, and explores the relationship between ethical standards and journalistic practice. Chapters in the volume represent three key commitments: (1) ensuring practice informed by theory, (2) providing professional guidance to journalists, and (3) offering an expanded worldview that examines journalism ethics beyond traditional boundaries and borders. With input from over 60 expert contributors,…

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zem::dg Workshop zum Thema „Selfies“

Das Zentrum für Ethik der medialen und der digitalen Gesellschaft (zem::dg), lädt vom 7.-8.10.2021 zu einem interdisziplinären Workshop zum Thema „Selfies“ ein. Der Workshop soll die interdisziplinären Fragestellungen, Methoden und Ergebnisse der Selfie-Forschung beleuchten sowie zum Austausch und zur Vernetzung beitragen. Eine Anmeldung ist bis zum 2.9.2021 an kristina.steimer@zemdg.de möglich. Die Teilnahmegebühr beträgt 28€. Die Bildpraktik des Selfies stellt einen allgegenwärtigen und zugleich nur unzureichend theoretisch reflektierten Teil unserer modernen Medienwelt dar. Ist diese Form des Selbstbilds eine Möglichkeit zur freiheitlichen Selbstentfaltung, oder doch Ausdruck eines problematisch-narzisstischen Verhältnisses zur eigenen Körperlichkeit? Was genau ist eigentlich ein Selfie und lässt es…

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Tagung zur Bildung für nachhaltige Entwicklung

Die praxisorientierte Tagung „Bildung 4.0: digital – nachhaltig – global“ beschäftigt sich mit akuten Herausforderungen des Klimawandels und der damit verbundenen Aufklärungspolitik. Die Tagung richtet sich an interessierte Akteure der Zivilgesellschaft und findet vom 2. – 3.9. in Münster in Präsenz statt. Das UNESCO-Weltaktionsprogramm Bildung für nachhaltige Entwicklung ist ein seit 2015 bestehendes, weltweites Kooperationsprojekt, das durch verschiedene Formen der Bildung und Aufklärung eine Veränderung der Gesellschaft hin zu einem nachhaltigeren Leben anstrebt. Seit 2020 wird hierbei die Agenda 2030 verfolgt, der sich auch diese Tagung widmet. Sie stellt somit einen Beitrag zur nachhaltigen Transformation dar, indem sie sich speziell…

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