Einreichschluss für Jahrestagung um eine Woche verlängert

Die Fachgruppe Kommunikations- und Medienethik hat beschlossen, den Call for Papers für die nächste Jahrestagung des Netzwerks Medienethik auf kommenden Freitag, den 8.10., zu verlängern. Das Thema der Tagung lautet „Wissen kommunizieren. Ethische Anforderungen an die Kommunikation zwischen Wissenschaft und Gesellschaft“. Sie ist als Hybridveranstaltung vom 17.-18.2.2022 geplant. Interessierte können noch bis zum 8.10 Extended Abstracts (4.000-6.000 Zeichen exklusive des Literaturverzeichnisses) einreichen. Den Call for Papers finden Sie hier. Auf der Website der Jahrestagung folgen weitere Bekanntmachungen.

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zem::dg Workshop zum Thema „Selfies“

Das Zentrum für Ethik der medialen und der digitalen Gesellschaft (zem::dg), lädt vom 7.-8.10.2021 zu einem interdisziplinären Workshop zum Thema „Selfies“ ein. Der Workshop soll die interdisziplinären Fragestellungen, Methoden und Ergebnisse der Selfie-Forschung beleuchten sowie zum Austausch und zur Vernetzung beitragen. Eine Anmeldung ist bis zum 2.9.2021 an kristina.steimer@zemdg.de möglich. Die Teilnahmegebühr beträgt 28€. Die Bildpraktik des Selfies stellt einen allgegenwärtigen und zugleich nur unzureichend theoretisch reflektierten Teil unserer modernen Medienwelt dar. Ist diese Form des Selbstbilds eine Möglichkeit zur freiheitlichen Selbstentfaltung, oder doch Ausdruck eines problematisch-narzisstischen Verhältnisses zur eigenen Körperlichkeit? Was genau ist eigentlich ein Selfie und lässt es…

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Tagung zur Bildung für nachhaltige Entwicklung

Die praxisorientierte Tagung „Bildung 4.0: digital – nachhaltig – global“ beschäftigt sich mit akuten Herausforderungen des Klimawandels und der damit verbundenen Aufklärungspolitik. Die Tagung richtet sich an interessierte Akteure der Zivilgesellschaft und findet vom 2. – 3.9. in Münster in Präsenz statt. Das UNESCO-Weltaktionsprogramm Bildung für nachhaltige Entwicklung ist ein seit 2015 bestehendes, weltweites Kooperationsprojekt, das durch verschiedene Formen der Bildung und Aufklärung eine Veränderung der Gesellschaft hin zu einem nachhaltigeren Leben anstrebt. Seit 2020 wird hierbei die Agenda 2030 verfolgt, der sich auch diese Tagung widmet. Sie stellt somit einen Beitrag zur nachhaltigen Transformation dar, indem sie sich speziell…

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Save the Date: Jahrestagung des Netzwerks Medienethik 2022 (17. – 18. Februar 2020)

Das Netzwerk Medienethik veranstaltet im Februar 2022 seine Jahrestagung unter dem Titel „Wissen kommunizieren. Ethische Anforderungen an die Kommunikation zwischen Wissenschaft und Gesellschaft“. Die Frage nach gelingender Wissensvermittlung stellt sich nicht zuletzt durch die Geschehnisse des letzten Jahres auf eine neue und dringliche Weise: Die Notwendigkeit, Sachverhalte klar und einfach auszudrücken, scheint in Opposition zu den Risiken der Komplexitätsreduktion zu stehen und erfordert einen Balanceakt. Die für den 17.-18. Februar geplante, hybrid konzipierte Jahrestagung des Netzwerks Medienethik wird sich genau diesem Spannungsverhältnis widmen. Wissensvermittlung und ihre ethischen Anforderungen sollen dabei vor dem Hintergrund gegenwärtiger Entwicklungen und normativer Grundsätze diskutiert werden.…

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VHB zeichnet Medienethik-Kurse für herausragende Mediendidaktik aus

Die Virtuelle Hochschule Bayern (VHB) hat ihre ursprünglich für den Mai 2020 geplante Preisverleihung anlässlich des 20-jährigen Bestehens der Online-Lernplattform nun nachgeholt. Dabei wurden die beiden Kurse „Medienethik. Themen & Diskurse“ und „Ethik der digitalen Kommunikation“, die in Kooperation zwischen dem zem::dg und der Universität Erlangen-Nürnberg entwickelt wurden, mit dem 2. Platz für „Herausragende Mediendidaktik“ ausgezeichnet. Die VHB ist eine Verbundeinrichtung von 32 Hochschulen in Bayern und bietet fächerübergreifende, digitale Lehre an. In verschiedenen Formaten stehen hier Lehrveranstaltungen für Studierende aller Fachrichtungen oder sonstige Interessierte zur Verfügung. Den 2. Platz in der Kategorie „Herausragende Mediendidaktik“ erlangten dabei Prof. Johanna Haberer,…

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Neuerscheinung zweier komplementärer Studien zum Thema „Flucht als Krise“

In dem vom Bundesministerium für Bildung und Forschung geförderten Forschungsprojekt „MeKriF – Flucht als Krise. Mediale Krisendarstellung, Medienumgang und Bewältigung durch Heranwachsende am Beispiel Flucht“ untersuchen zwei komplementäre Studien der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf und des JFF – Institut für Medienpädagogik in Forschung und Praxis die mediale Präsenz von Flucht und Migration. Die Ergebnisse werden im nun neu veröffentlichten Buch „Flucht als Krise“ veröffentlicht. Das Projekt wurde durch das Zentrum für Ethik der Medien und der digitalen Kommunikation medienethisch begleitet. Flucht und Geflüchtete sind seit einigen Jahren zentraler Inhalt medialer Berichterstattung in Deutschland. Das Kooperationsprojekt „Flucht als Krise“ nähert sich diesem weiten…

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Neuveröffentlichung zur Bildethik

„Bildethik. Grundlagen – Anwendungen – Bewertungen“ heißt die jüngste Monographie von Christian Schicha, die dieser Tage in der utb-Bibliothek erschienen ist. Der Band soll als eine Einführung in das weitläufige Forschungsfeld dienen und beschäftigt sich aus verschiedenen Perspektiven mit dem Thema der Bildkommunikation. Das Buch kann im Buchhandel wie beim Verlag erworben werden und kostet 24,90€. Will man sich mit Bildethik aueinandersetzen, so sollte man zunächst deren Anspruch klären. Daher beschäftigt sich Christian Schicha in seinem aktuellen Werk mit Grundlagen, Anwendungsfeldern und normativen Bewertungsentwürfen der Bildethik und eröffnet so einen Einblick in zentrale Fragestellungen rund um das Thema des Bildes.…

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Call for Papers: ZfPP Schwerpunkt zum Thema Redefreiheit und Toleranz

Die Zeitschrift für Praktische Philosophie organisiert einen Schwerpunkt mit dem Titel „Redefreiheit und Kritik: Müssen wir alles tolerieren, was andere sagen?“. Dafür werden Beiträge aus der Kommunikationsethik, Erkenntnistheorie, Politischen Philosophie oder Rechtsphilosophie gesucht. Abstracts können bis zum 01.08.2021 mit einem Umfang von max. 170 Wörtern an christiane.turza@gmail.com eingereicht werden. Das aktuelle Stichwort der Cancel Culture hat für viel Furore gesorgt. Mehr und mehr Bürger*innen fühlen sich in ihrem Alltag durch soziale Normen in ihrer Redefreiheit beeinflusst. Doch was bedeutet das im Umkehrschluss? Müssten wir etwa auch Intoleranz tolerieren? Die ZfPP will sich diesem Konfliktfeld mit ihrem geplanten Schwerpunkt annehmen und…

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Otto Brenner Stiftung veröffentlicht journalistisches Arbeitspapier zur Form des Gastbeitrages.

Die Otto Brenner Stiftung veröffentlichte jüngst ein Arbeitspapier, das sich kritisch mit der journalistischen Form des Gastbeitrages von Politiker*innen in (Print-)Medien beschäftigt. Anlass dafür war ein umstrittener Beitrag des Ex-Politikers Karl-Theodor zu Guttenberg in der FAZ, in dem die problematische Nähe zur Finanzindustrie nicht angemessen gekennzeichnet worden war. Der Autor Marvin Oppong kritisiert in seiner journalistischen Studie die Form des Gastbeitrages von Politiker*innen in den Medien. Sie biete zu wenig Raum für eine angemessene Kontextualisierung, liefere ein eindimensionales Bild von weitläufigen gesellschaftlichen Debatten, tendiere daher dazu, hinter dem journalistischen Anspruch eines realitätsgetreuen Abbildes des Diskurses zurück zu fallen und laufe…

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Call for Papers: „Wissen kommunizieren“ Jahrestagung DGPuK-Fachgruppe Medienethik 2022

Die DGPuK-Fachgruppe „Kommunikations- und Medienethik“ führt vom 17. bis 18. Februar ihre Jahrestagung zum Thema „Wissen kommunizieren – Ethische Anforderungen an die Kommunikation zwischen Wissenschaft und Gesellschaft“ an der Hochschule für Philosophie in München durch. Mit dem nun erschienenen Call for Papers lädt das Veranstaltungsteam Kolleg*innen aus der Wissenschaft ebenso wie Kommunikationsexpert*innen aus der Praxis herzlich ein, sich mit Beiträgen an der Tagung zu beteiligen. Wissenschaftskommunikation entfaltet sich seit jeher im Spannungsfeld zwischen dem Partizipationswunsch der breiten Masse und dem Anliegen, eine angemessene Komplexität zu bewahren. Angesichts der Erfahrungen der vergangenen Monate stellt sich von neuem die drängende Frage, wie…

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Die neu gegründete DGPhil-AG zur Digitalität startet erste Veranstaltungen

Neu gegründete Forschungsarbeitsgemeinschaft zur Philosophie der Digitalität der Deutschen Gesellschaft für Philosophie e.V. stellt sich vor und startet mit ersten Veranstaltungen „Der digitale Wandel wird in seinem Ausmaß von einigen Philosophen mit der Bedeutung des Buchdrucks oder der Industrialisierung verglichen“, heißt es auf der Website der AG. „Doch obwohl sich im Zuge der Digitalisierung qualitativ neuartige Fragen regelrecht aufdrängen, konnte sich die Philosophie noch zu keiner exhaustiven und systematischen Bearbeitung dieser Fragen zusammenfinden.“ Durch verschiedene Formate versucht die Forschungsgemeinschaft, sich dieser Lehrstelle nun systematisch anzunähern. Die AG versteht sich dabei selbst primär als Plattform des Austausches, will aber auch als…

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Vortragsreihe zur Medienethik der VHS in München

Das Feld der Medienethik ist weit und bietet zahlreiche spannende Anschlussfragen. In einer Vortragsreihe, die die Volkshochschule München in Kooperation mit dem zem::dg entwickelt hat, werden aktuelle Fragen vorgestellt und diskutiert. Die Vortragsreihe findet – sollte die aktuelle Situation es zulassen – in hybrider Form statt: In Präsenz in München und digital per Streamübertragung. Mehr Informationen zu den drei geplanten Veranstaltungen finden Sie in nachfolgender Übersicht:

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Call for Papers: 1. Workshop des Selfie-Forschungsnetzwerks (zem::dg) 2021

“I don’t like the selfie because it’s too close. There ain’t no people with arms long enough to do a selfie of me.” (Cilla Black) Den Auge-Kamera-Dialog über die eigene Armlänge hinwegheben – das sind Anlass und Anliegen für das zem::dg, zum 1. Workshop des Selfie-Forschungsnetzwerks 2021 einzuladen! Unter dem Thema „Selfie-Forschung und ihre interdisziplinären Fragestellungen, Methoden und Ergebnisse“ kommen Wissenschaftler:innen für die Präsentation eigener Forschungsprojekte, zum Austausch und zur Vernetzung an der Hochschule für Philosophie, München, zusammen. Termin: 07.-08.10.2021 Der Call  richtet sich fächerübergreifend an alle Wissenschaftler:innen, die zum Selfie forschen, und lädt zu einem regen interdisziplinären Austausch ein zu Fragen…

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Claudia Paganini neue Medienethikerin an der HfPh München

Claudia Paganini übernimmt ab Anfang April 2021 die Vertretung des Lehrstuhls Medienethik an der Hochschule für Philosophie in München. Die gebürtige Tirolerin hat Philosophie und Theologie an den Universitäten Wien und Innsbruck studiert und 2005 mit einer kulturphilosophischen Arbeit promoviert. Nach einigen Jahren der Tätigkeit im Journalismus und in der Öffentlichkeitsarbeit kehrte sie 2010 an die Universität Innsbruck zurück, um sich in ihrer 2018 mit dem Pater Johannes Schasching SJ-Preis ausgezeichneten Habilitationsschrift der Medienethik zu widmen (siehe hier). Neben diesem stärker normativ bzw. methodisch ausgerichteten Werk befasst sich Paganini besonders mit der Rezeption medialer Umbrüche, der Populärkultur, Computerspielen und den…

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Call for Papers: Tagung zum Thema „Eigentum, Medien und Öffentlichkeit“

Das Netzwerk Kritische Kommunikationswissenschaft hält vom 18.-20.11.2021 eine Tagung zum Thema „Eigentum, Medien und Öffentlichkeit“ in Kooperation mit dem Institut für Heterodoxe Ökonomie der WU Wien ab. Hierfür sind Interessierte aufgerufen Beiträge einzureichen. Neben klassischen Texten sind ausdrücklich auch andere Formatvorschläge (wie etwa praktische oder aktivistische Beiträge) erwünscht. Außerhalb der kritischen politischen Ökonomie werden kaum noch grundsätzliche Verteilungs- und Eigentumsdebatten geführt, so die Veranstalter. Vor dem Hintergrund der sozial-ökologischen Herausforderungen soll die Tagung dazu beitragen, unter dem Stichwort „Eigentumsvergessenheit“ derartige Diskurse auch in der medialen Debatte wieder fruchtbar zu machen. Beiträge können bis zum 15. Juli 2021 an info@krikowi.net eingereicht…

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